Umweltzonen in der City – Partikelfilter die Lösung?

1. März 2012 – 10:55

Die Umweltzone ist aus dem modernen Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Zur Einhaltung von Luftgrenzwerten in Städten und Ballungsgebieten wurde die Umweltzone eingerichtet. Der Hintergrund für diese Maßnahme ist es, den Stickstoff- und den Feinstaubgehalt in unseren Städten zu verringern und somit für eine gesundere Umwelt zu sorgen, denn Stickstoff und Feinstaub belasten die Gesundheit des Menschen in hohem Maße und sind Auslöser für viele Erkrankungen. Besonders Kinder sind diesen Gefährdungen in hohem Masse ausgesetzt. Vor allem Dieselfahrzeuge sind für die hohen Belastungen verantwortlich.

Nachrüstsatz Ruß-/ Partikelfilter

Nachrüstsatz Ruß-/ Partikelfilter

Innerhalb der Umweltzone werden drei Schadstoffgruppen unterschieden, denen jeweils eine rote, gelbe und grüne Plakette zugeordnet ist. Fahrzeuge mit der roten Plakette haben den höchsten Schadstoffausstoß, bei der gelben ist der Ausstoß geringer, während die grüne Plakette den niedrigsten Schadstoffausstoß deklariert. In einem zeitlichen Stufenplan wird in der jeweiligen Umweltzone schrittweise die Belastung durch Feinstaub heruntergefahren. Das bedeutet, dass zuerst Fahrzeugen mit roter Plakette die Zufahrt in eine Umweltzone verboten wird und im nächsten Schritt allen Fahrzeugen mit einer gelben Plakette. Letztlich wird es nur noch Autos mit grüner Plakette erlaubt sein, in eine entsprechend ausgewiesene Umweltzone einfahren zu dürfen.
Für PKWs mit roter Plakette, dazu gehören Dieselfahrzeuge nach Euro 1 und Euro 2 mit Partikelfilter, ist die Einfahrt in die Umweltzone bereits häufig ganz verboten.
Die gelbe Plakette wird an Diesel-PKW mit Euro 3 bzw. D3 vergeben. Ebenfalls bekommen Diesel PKW mit Euro 2 die gelbe Plakette, wenn diese mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet sind. Auch für Fahrzeuge mit gelber Plakette gibt es besonders seit Anfang 2012 zahlreiche Zufahrtsverbote für die eine oder andere Umweltzone.
Frei Fahrt in die Umweltzone haben ausschließlich PKWs mit einer grünen Plakette. Die grüne Plakette erhalten Diesel-PKWs mit Euro 4, D4 bzw. Euro 3 und D4, sowie Euro 3, die mit Partikelfilter ausgerüstet sind und ebenfalls die Abgasstufen Euro 5 und 6. Benziner erhalten immer eine grüne Plakette, da reicht schon der geregelte Katalysator aus. Ansonsten bekommen alle Kraftfahrzeuge, die keinen Verbrennungsmotor haben, also etwa mit Elektromotor oder Brennstoffzellen ausgerüstet sind, eine grüne Plakette und somit die Erlaubnis in die Umweltzone einzufahren.
Um eine grüne Feinstaubplakette zu bekommen, kann ein PKW mit einem Katalysator bzw. mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet werden. Die Umrüstung für Dieselfahrzeuge wird, zur Zeit auch noch steuerlich subventioniert. Für jeden, der nicht nur im ländlichen Bereich mit dem Auto unterwegs ist lohnt sich eine Umrüstung, um nicht das Einfahrverbot in einer Umweltzone zu riskieren.

Share

Der Bordcomputer – Fahrkomfort und absolute Kontrolle

24. Februar 2012 – 10:52

Der Bordcomputer in einem Auto ist ein technisches Instrument, welches dazu dient, diverse Daten des Fahrzeugs abzufragen.
Meistens befindet sich dieser in der Mitte des Armaturenbretts oder zentral in der Mittelkonsole verbaut.

Der Bordcomputer im Wandel

Während der Bordcomputer vor einigen Jahren ein echtes technisches Highlight darstellte, welches ausschließlich gegen einen Aufpreis erhältlich war, ist er heute ein Instrument, welches zur Standardausstattung gehört.
In den Anfängen basierte ein Bordcomputer auf einem simplen LC-Display, welches mit dem eines Radioweckers vergleichbar war.
Aufgrund der eingeschränkten Darstellung, war nur eine begrenzte Anzeigequalität erforderlich, die nur überschaubare Angaben zu ließ.
Zu diesen gehörte der Durchschnittsverbrauch, Wartungshinweise, der verbleibende Restkraftstoff, die durchschnittliche Geschwindigkeit sowie Datum und Uhrzeit.
Heute ähnelt der Bordcomputer eher einem Minicomputer, mit größerer Anzeigefläche und Touch-Screen-Bildschirm.
Durch eine zentrale Platzierung in der Mittelkonsole kann der Besitzer zusätzlich auf viele weitere Funktionen seines Fahrzeugs zugreifen, welche einen angenehmen Fahrkomfort versprechen.
Neben den vorgenannten Standardinformationen kann beispielsweise das Radio und der CD-Player über den Bordcomputer bedient werden. Wer eine eingebaute Freisprecheinrichtung in seinem Auto besitzt, kann mit dem Bordcomputer eingehende Anrufe annehmen und eigenständig Anrufe tätigen. Die Lautstärke des Anrufes kann ganz nach individuellen Wünschen eingestellt werden.
Auch die Klimaanlage lässt sich über den kleinen Bordcomputer individuell und bequem steuern.
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs, ist der Bordcomputer ebenfalls in der Lage die Temperatur der Sitzheizung zu steuern.
Wenige Handgriffe ermöglichen, insbesondere während der Autofahrt, eine kurzfristige Bedienung.
Frühere Serviceanzeigenelemente, wie der Hinweis auf den Ölstand, werden im Bordcomputer sichtbar, sofern notwendig.
Gegen einen Aufpreis ist der Bordcomputer ab Werk mit einem integrierten Navigationsgerät erhältlich.
Die fortschrittlichste Variante des Bordcomputers ist sogar in der Lage, Informationen auf die Frontschreibe zu projizieren.

Zusammengefasst

Unterm Strich gehört der Bordcomputer mittlerweile zu den technischen Elementen, die standardmäßig verbaut werden. Er ermöglicht einen angenehmen Fahrkomfort und absolute Kontrolle über das Fahrzeug. Mit einem Bordcomputer wird kein technischer Mangel unentdeckt bleiben, woraus ein sicheres Fahren resultiert.
Besonders für Autofahrer, welche fachlich wenig mit Kraftfahrzeugen zu tun haben und sich mit dem Innenleben wenig auskennen, lohnt sich ein Bordcomputer. Ohne die Motorhaube zu öffnen, zeigt das Display des Autos direkt das vorhandene Problem an und bietet teilweise direkte Hinweise zur Beseitigung des Problems.

Share

Auto fit für die Urlaubsreise machen

20. Februar 2012 – 10:51

Wenn vor allem im Sommer die große Urlaubsreisewelle losströmt, dann kommen auch wieder die Zeiten der langen Staus auf den Autobahnen. Nicht immer liegt die Ursache im besonders hohen Verkehrsaufkommen. Die meisten Ursachen für Staus in der Urlaubszeit findet man bei Autopannen. Davon lassen sich einige mühelos vermeiden, denn man sollte vor Antritt der Reise daran denken, sein Auto für die lange Urlaubsreise richtig fit zu machen. Dazu sollten Sie sich am besten eine Checkliste anfertigen, die dann Schritt für Schritt abgearbeitet wird. Die meisten Punkte können tatsächlich auch selbst checken werden, doch es gibt auch einige Punkte, da benötigt man die Hilfe einer Fachwerkstatt.

Bevor die große Reise mit dem Auto angetreten wird, sollte man wirklich erst einmal seinen fahrbaren Untersatz auf Herz und Nieren prüfen. Anfangen kann man dabei mit den Reifen. Da das Fahrzeug mit Personen und Gepäck eine größere Last zu tragen hat als im normalen Alltag, sollte man den Reifendruck in dieser Hinsicht erhöhen. Das hilft nicht nur Sprit sparen, sondern schont auch die Reifen und vermeidet ein Überhitzen der Räder. Als nächstes sollte man seinen Gepäckraum überprüfen und für die notwendigen Sicherheitseinrichtungen sorgen, damit man während der Fahrt nicht unangenehm überrascht wird, weil sich das Gepäck selbstständig macht.

Längere Fahrten setzen auch einen intakten Motor voraus. Wenn man also mit dem Auto in den Ostsee Urlaub fährt, sollte in jedem Fall auch der Ölstand des Autos kontrolliert werden. Dasselbe gilt auch für alle anderen Flüssigkeitsstände im Fahrzeug. Hier sollte auch ein besonderes Augenmerk auf den Flüssigkeitsstand der Klimaanlage gelegt werden. Schließlich kann man ja doch in einen Stau geraten und das ist bei warmen Außentemperaturen nicht gerade angenehm, wenn die Klimaanlage nur wegen fehlender Kühlflüssigkeit nicht funktionsfähig ist. Hierzu sollte allerdings die Werkstatt aufgesucht werden, denn diese weiß wo und was geprüft werden muß um bei Bedarf fehlendes Kühlmittel sofort zu ersetzen.

Wurde sich um die technischen Voraussetzungen gekümmert, dann kann es nun endlich daran gehen das Auto mit dem erforderlichen Gepäck zu beladen. Dabei sollten ebenfalls einige Dinge beachtet werden, die entscheidend für die Sicherheit sind! Natürlich sollte Sie darauf achten, dass das Gepäck nicht zu schwer ist und man über die Grenze der zulässigen Zuladung hinauskommt. Als Nächstes sollte auf eine gleichmäßige Verteilung des Gewichtes ganz besonders geachtet werden. Und zu guter Letzt ist es äußerst wichtig, das Gepäck ordentlich zu sichern, damit sich dieses bei der Fahrt nicht selbstständig macht.Wurden all diese Punkte abgehakt, lässt sich gleich mit einem besseren Gefühl in den Urlaub starten.

Share

Urlaub mit dem Wohnwagen im Winter

30. Januar 2012 – 12:19

Wohnwagen oder Zeltausrüstungen werden immer raffinierter und luxuriöser, sodass es viele Camper zu schade finden, diese Investition nur einmal im Jahr, nämlich im Sommerurlaub, zu nutzen. Deshalb gewinnt der Winterurlaub immer mehr an Beliebtheit. Haben in den letzten Jahren vor allem die traditionellen Wintersportorte von diesem Trend profitiert, entdecken viele Camper zunehmend die Freuden und Möglichkeiten des Wintercampings in Form eines Ostsee Urlaub. Attraktive Wintercampingplätze mit einer ausgesprochenen Wellnessausstattung locken den erholungssuchenden Camper samt seiner Familie mit Saunen und Dampfbädern, die den Wellnessbereichen von Viersternehotels in nichts nachstehen. Die Ruhe und Abgeschiedenheit sowie die Nähe zur Natur ist das Hauptargument für die Enthusiasten, wenn sie mit dem Wohnwagen im Winter in den Ostsee Urlaub fahren. Es sollte aber als Entlastung für den Koch der Familie ebenso wenig eine gemütliche Gaststätte fehlen wie ein SB-Markt mit täglich frisch angelieferten Backwaren. Viele Campingplätze bieten dies, und im Zweifelsfall findet man im Internet für seinen Favoriten auf dessen Homepage heraus, was er alles zu bieten hat.

Natürlich sind die Anforderungen an Auto wie Campingausrüstung beziehungsweise Wohnwagen andere und anspruchsvollere als für einen Sommerurlaub. Schon beim Kauf einer leistungsfähigen Heizung sollte man sich auf die Erfahrungen anderer Camper stützen. In Verbindung mit einer guten Isolierung hat sich eine Propanheizung als beste Lösung herausgestellt. Es ist darauf zu achten, dass man reines Propangas verheizt und möglichst ein Zweiflaschensystem vorhält, um gegen das plötzliche Ausgehen des Vorrats gewappnet zu sein. Die Stromkabel, die zum Anschluss des Wohnwagens an den platzeigenen Stromkreis notwendig sind, müssen so verlegt werden, dass sie nicht am Boden festfrieren. Um Schneeverwehungen zu begegnen, ist ein gut abgestütztes Vorzelt ein absolutes Muss. Außerdem kann es als Lagerraum für nasse Sportgeräte dienen und so Feuchtigkeit aus den Innenräumen fernhalten.

Wenn man ein Navigationsgerät besitzt, sollte man es auf seine Brauchbarkeit für die Campingplatzsuche checken. Es kann für die zumeist etwas abseits gelegenen Plätze ein große Hilfe bei der Anfahrt sein. Fahrten zur Nachtzeit sollten vermieden werden, da sich neben der verringerte Sicht ganz schnell überfrorene Stellen auf der Straße bilden können. Zur Sicherheit der Mitfahrer muss auf die Beladung des Wohnwagens unter dem Aspekt der Schleudergefahr besonders geachtet werden. Wird dies alles beachtet, dann steht einem wunderbaren Ostsee Urlaub im Wohnwagen nichts mehr im Wege.

Share